Beratung

Sicherstellung eines Erfolgskonzeptes

Der Verein VESO entschied aus strategischen Gründen, sein «Mutter-Kind-Haus» in Winterthur der Stiftung OKey als neue Trägerschaft anzuvertrauen. Das Angebot des Betriebs entspricht einem wachsenden Bedürfnis. Federas durfte die Verhandlungen moderieren sowie das Übertragungsprojekt aus rechtlicher Sicht beratend begleiten – und damit wesentlich zu einer erfolgreichen Umsetzung beitragen.

Simone Brunschwiler und Diego Farrér

Diego Farrér ist Geschäftleiter des Vereins VESO, der im Bereich der Sozialpsychiatrie in der Region Winterthur als führende Institution gilt. Mit der Stiftung OKey und deren Geschäftsleiterin Simone Brunschwiler fand VESO für die Übernahme und Weiterentwicklung des «Mutter-Kind-Hauses» eine ideale Partnerin. Die Stiftung setzt sich im Grossraum Winterthur für einen wirksamen Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Gefährdung ein.

Beim VESO finden Menschen mit psychischer Beeinträchtigung oder sozialen Schwierigkeiten Unterstützung, um ihren Alltag zu bewältigen und sich wieder in den Arbeitsmarkt einzugliedern. Mütter, die in einer schwierigen Situation sind und das Wohl ihres Kindes vorübergehend nicht gewährleisten können, finden im «Mutter-Kind-Haus» in Winterthur ein Zuhause sowie fachliche Unterstützung. Das Haus bietet Platz für acht Mütter und ihre Kinder, die von einem Fachteam betreut werden. Seit 2020 erhält der Betrieb Staatsbeiträge des Amts für Jugend- und Berufsberatung (AJB) des Kantons Zürich.

Aus strategischen Gründen entschied der VESO, den Betrieb des «Mutter-Kind-Hauses» ab 1. Januar 2025 einer neuen Trägerschaft zu übergeben. Geplant war, das Haus zu einem Eltern-Kind-Haus weiterzuentwickeln, angepasst an die veränderten Bedürfnisse und mit einem neuen Betreuungskonzept. Nach erfolgreichen Gesprächen fand man in der Stiftung OKey die ideale Partnerin, die diese Aufgabe übernehmen konnte. OKey nutzt durch ihre Facherfahrung Synergien, um die Hilfsangebote für Familien weiter zu optimieren.

Federas erhielt im März 2024 den Auftrag zur Unterstützung des Übergangsprozesses. Sie durfte den Prozess planen, die Parteien begleiten und rechtlich beraten. Ziel war es, die Parteien rechtzeitig und fundiert zu begleiten und den Betriebsübergang effizient umzusetzen. Dafür war eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen den Partnern unerlässlich. Dabei besprach man alle Fragen offen und wog unterschiedliche Ansichten gegeneinander ab, um eine Übereinstimmung zu erzielen.
 

Ein besonderes Augenmerk lag auf der Sicherstellung, dass weder Mütter und Kinder noch Mitarbeitende durch den Betriebsübergang verunsichert sind. Zudem sollte der Übergang den erfolgreichen Betrieb des «Mutter-Kind-Hauses» nicht gefährden und das AJB sollte ihn jederzeit mittragen. Eine sorgfältige Kommunikation war entscheidend, um die Mitwirkungsrechte der Mitarbeitenden und den Kontakt mit den Behörden transparent zu gestalten.

Federas sorgte dafür, dass jede beteiligte Institution stets wusste, an welchem Punkt sich das Projekt befand und welche nächsten Schritte geplant waren. Dazu gehörte auch die Vorbereitung des Übertragungsvertrags sowie die Klärung finanzieller und rechtlicher Fragen, einschliesslich der Anstellungsbedingungen und der Anforderungen des AJB.
 

Dank einer positiven Zusammenarbeit liess sich der Betrieb reibungslos und ohne Unstimmigkeiten übertragen. Mütter und Kinder behalten ein sicheres Zuhause, und die Mitarbeitenden erleben eine weiterhin wertschätzende Zusammenarbeit mit der neuen Trägerschaft. Der Prozess war dank des Engagements aller Beteiligten und der umsichtigen Begleitung von Federas stets konstruktiv und positiv geprägt.

Foto von Simone Brunschwiler und Diego Farrér
Dank der umsichtigen und professionellen Prozessbegleitung und der Erfahrungen von Federas im Übertragungs-, Vertrags- und Arbeitsrecht konnte das Projekt unseren Vorstellungen entsprechend effizient und erfolgreich umgesetzt werden.

Simone Brunschwiler, Geschäftsleiterin Stiftung OKey
Diego Farrér, Geschäftsleiter Verein VESO